Vom 13. bis zum 15. Oktober 2010 fanden in München die Medientage 2010 statt. Wir waren am letzten Messetag, dem 15. Oktober, für Sie vor Ort.
Ähnlich wie bei der Internet-World, waren auch die Medientage in einen Kongress mit diversen Fachvorträgen und der eigentlichen Messe mit verschiedenen Ausstellern aufgeteilt.
Auf der Messe fand sich fast alles was in den deutschen Medien Rang und Namen hat, von privaten Sendern wie der ProSiebenSat.1-Gruppe
Über öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten wie dem Bayerischen Rundfunk
Bis hin zu internationalen Unternehmen wie z.B. SKY
Außerdem waren diverse Presseagenturen wie die DPA mit einem eigenen Stand vertreten.
Auf dem Kongress gab es interessante Podiumsdiskussionen mit ranghohen Key-Note-Speakern.
Das Angebot an Vorträgen und Diskussionen war so reichhaltig, das es schwer fiel sich zu entscheiden.
Wir waren letztendlich bei dem Gespräch über “Paradigmen-Wechsel: Journalismus und Meinungsbildung in der digitalen Medienwelt”, was aber nicht wirklich zu neuen Erkenntnissen geführt hat
Weitaus kontroverser ging es bei dem zweiten Vortrag, bei dem wir vor Ort waren, zur Sache.
Hier sprachen im Rahmen der Jugendmedientage
- Christoph Keese ( Konzerngeschäftsführer Public Affairs, Axel Springer, Berlin)
- Kay Oberbeck (Head of Communications & Public Affairs, DACH und Skandinavien, Google, Hamburg)
- Tore Meyer (Geschäftsführer Neofonie, Berlin) und
- Mark Nierwetberg (Leiter Team Corporate Issues, Regulierung, Datenschutz, T-City, Deutsche Telekom, München)
über “Lovehatetragedy: Feindbild Google?”
Nachdem Anfangs alle bestätigten wie toll Google sei, und wie froh alle wären Google als Geschäftspartner zu haben, zeichnete sich nach einiger Zeit ab das doch nicht alle so wahnsinnig zufrieden sind.
Vor allem Christoph Keese lieferte den ein oder anderen Seitenhieb an PR-Experte Kay Oberbeck, der allerdings jeden Angriff betont und gewohnt lässig von sich wies.
Somit bestitten die beiden Kollegen auch fast die ganze Diskussion alleine.
Mark Nierwetberg kam fast gar nicht zu Wort und Tore Meyer noch weniger, was aber auch daran lag das er es leider erst später in die Runde schaffte.
Alles in allem war es eine spannende Diskussion, bei der Kay Oberbeck allerdings gegen jeden Angriff gewappnet war.
Sei es der Datenschutz allgemein, Google Maps, Google Books oder ganz aktuell Google Street-View, er schaffte es, das “don’t be evil” Mantra von Google erfolgreich zu verteidigen.
Obwohl wir nur an einem Tag bei den Medientagen vor Ort waren, war es ein erfolgreicher Tag für uns und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn wir hoffentlich wieder vor Ort dabei sein dürfen.














Comments on: "Medientage München" (3)
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[...] war für munichevents.net vor Ort, dort finden Sie auch einen ausführlichen Artikel und noch mehr [...]
[...] bereits im letzten Jahr war munichevents natürlich wieder für Sie vor [...]